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Programmankündigung für den 08.10. 2014: Innovations- und Organisationsentwicklung in Aktion

 09.00 – 10.30   DIALOGFORUM
    Dr. Roswita Königswieser, Prof. Dr. J. Rüegg-Stürm, Prof. Dr. Helmut Willke,
Dr. Sonja Radatz,  sowie Vertreter aus Institutionen und Unternehmen

Umgang mit Hard Facts und Soft Skills
Kulturveränderung und Komplexität
Veränderungen, die verändern
Die Macht der Gewohnheit usw.
 10.30 – 11.00   Pause
 11.30 – 13.00   7 WISSENSFOREN
   

Architekturen, Designs und Methoden erfolgreicher und nachhaltig wirksamer Innovations- und Veränderungsprozesse. 7 parallel stattfindende Veranstaltungen
        

  

Der Ansatz der Komplementärberatung in Theorie und Praxis

Dr. Roswita Königswieser, Wien

Gesellschafterin von Königswieser & Network, ist eine prägende Persönlichkeit in der deutschsprachigen und internationalen Beraterszene und leistet seit vielen Jahren Pionierarbeit, um den systemischen Beratungsansatz zu etablieren. In ihrer Arbeit greift sie wichtige Anliegen von Wirtschaft und Gesellschaft auf und schafft überraschende Einsichten durch die kreative Verknüpfung unterschiedlicher Perspektiven ein. Ihre Kernkompetenz ist die Begleitung komplexer Veränderungsprozesse in großen und mittelständischen Unternehmen. In einem Impulsvortrag wird sie den von ihr und ihrem Kollegenkreis entwickelten Ansatz der Komplementärberatung sowohl konzeptionell als auch anhand eines konkreten Beispiels erläutern. 

  

  

Management-Entwicklung und Management-Innovation

Prof. Dr. Rüegg-Stürm, St. Gallen, Schweiz

Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität          St. Gallen, Schweiz, Forschungszentrum Organization Studies.

Wie gelingt es, Management selbst zum Entwicklungsgegenstand zu machen? Wie sieht wirksame "Executive Education" aus systemischer Sicht aus?

In dieser Veranstaltung wird aufgezeigt, wie innovative Bildungspartnerschaften entwickelt werden, um die Resultate der systemischen Forschung in die Unternehmen und Organisationen zu transferieren. Dargestellt werden dabei die Herausforderungen bei diesem Vorhaben ebenso wie die Wirkungen, die hierbei erzielt werden können. Schwerpunktmäßig wird dabei die 4. Generation des St. Galler Management-Modells vorgestellt.

  

  

Relationale Unternehmensbegleitung - Neugestaltung ohne Veränderungsprozess

Dr. Sonja Radatz, Wien,

Institut für Relationale Beratung und Weiterbildung, Wien, Österreich

In ihrem Trainingscamp zeigt Sonja Radatz den Teilnehmern in der Praxis, wie mit ihrem Relationalen Ansatz Unternehmen umfassend neu gestaltet und im Leben des Neuen begleitet werden können – in einem Prozess, in dem Instant Change ab dem Tag der Neugestaltung wirkt und langjährige Veränderungsprozesse mit all ihren vielen Interviews, Vergangenheitsanalysen, Steuerungsgruppen und Veränderungsworkshops der Vergangenheit angehören.

 

  

Lernende, intelligente und resiliente Organisationen - OE in der Wissensgesellschaft

Prof. Dr. Helmut Willke, Friedrichshafen

Professor für Global Governance an der Graf-Zeppelin-Universität, Friedrichshafen

Es ist nicht selbstverständlich, dass Organisationen als Systeme lernen können. Erstes Ziel dieser Veranstaltung ist es daher, den Unterschied zwischen personalem und organisationalem Lernen verständlich und nachvollziehbar zu machen. Daraus leiten sich sich Konsequenzen für die Organisationsentwicklung ab. Im Rahmen einer sich bildenden Wissensgesellschaft und Wissensökonomie wird es ein primäres Ziel von OE sein, "organisationale Intelligenz" systematisch und systemisch zu entwickeln. Expertise als neuer Produktivfaktor soll als kritische Ressource und als Bedingung für Wettbewerbsfähigkeit in der Wissensökonomie begreiflich werden.

 

 

 

Systemisches Innovationsmanagement 

Bernd Buck, Dipl.-Phys., Nonnenhorn

TeamThink - Systemische Organisationsentwicklung

Aus der Erfahrung heraus entstehen Innovationen weniger auf Grund festgelegter Managementprozesse, als auf Grund einer geeigneten, gelebten Unternehmenskultur. Innovationsmanagement im klassischen Sinne ist genaugenommen ein Wiederspruch in sich. Es ist nicht möglich Innovationen zu managen und doch braucht es ein Management, das Innovationen ermöglicht und fördert. Dies lässt sich treffend als systemisches Innovationsmanagement bezeichnen, denn der Übergang vom klassischen Management zum systemischen Management ist in vielerlei Hinsicht damit gleichzusetzen. Auf Basis verschiedener Werkzeuge wurde so ein Gesamtkonzept entwickelt, um Innovationen im unternehmerischen Alltag zu erleichtern und zu ermöglichen. Dies wird anhand realer Beispiele dargestellt

 

 

 

Erfolgreiche Burnout-Prävention im Unternehmen

Carsten Hennig, Felix Brode, Max Reinholz und Tanja Kuhnert

Im Rahmen dieses Trainingscamps präsentiert das Referenten-Team einen erfolgreichen Ansatz, um wirksame Maßnahmen zur Burnout-Prävention zu entwickeln und zu implementieren. Das Ziel der "Burn-out-Prävention" ist die unternehmensspezifische Humanisierung von Arbeit, die sowohl gesunde Arbeitskraft erhält als auch zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beiträgt. Die Einbeziehung der Mitarbeitenden ist der Ausgangspunkt, um dieses Ziel zu erreichen. Dies geschieht durch die individuelle Erwartungsklärung im Rahmen der Einführung des Präventionsprojekts sowie durch eine besondere personenspezifische Didaktik. Die jeweils spezifischen Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse erfahren bei der Reorganisation der Zusammenarbeit in einem Unternehmen die erforderliche Berücksichtigung.

 

 

 

Emotionen in Familienunternehmen

Eine systemtheoretische Rekonstruktion eines gescheiterten Joint Ventures

Audris Alexander Muraitis, Dipl. rer. soc., Uni Witten-Herdecke 

Wie kam es während des Joint Ventures eines global agierenden Bierkonzerns mit einer familiengeführten Brauerei zu negativen Emotionen und schließlich zum Scheitern des rational geplanten Vorhabens? Was können wir über die Arbeit in und mit Familienunternehmen, Mergers & Acquisitions Prozessen und Emotionen in Organisationen lernen?

Mit Hilfe der Systemtheorie wird der Fall des gescheiterten Joint Ventures auf der Ebene sozialer Systeme rekonstruiert und im Workshop auf die Relevanz für die praktische Arbeit mit Familienunternehmen und mit Organisationen (als soziale Systeme) diskutiert. Im Fokus stehen dabei, dass nicht nur die inhaltliche Ausgestaltung, nutzenorientierte Kalkulation und vertragliche Regelung zum Scheitern des Joint Ventures geführt haben, sondern die Formen von Erwartungen, die die Zusammenarbeit betrafen und deren Enttäuschung emotionale Reaktionen hervorgerufen haben.

Ziel des Workshops ist es zum einen das Entstehen negativer Emotionen am Fall und mit der Theorie der Erwartung (Erwartungserwartungen) zu erklären. Hierbei werden die empirische Herangehensweise und die Methodik des systemischen Forschens erläutert. Zum anderen besteht das Ziel darin, daraus Rückschlüsse für die Begleitung von Mergers & Acquisitions Prozessen für die (systemische) Beratung von Familienunternehmen zu diskutieren.

 

 

 

 

 13.00 – 14.30   Mittagspause
 14.30 – 16.00   7 PRAXISFOREN
   

Organisationsentwicklung in Aktion. 7 parallel stattfindende Veranstaltungen
Berater stellen überwiegend zusammen mit ihren Kunden diverse

OE-Projekte vor:

  

 

Dr. Sonja Radatz, Wien

Wie Relationale Unternehmensbegleitung in der Praxis gelebt wird

Sonja Radatz stellt gemeinsam mit einem Kunden vor, wie Relationale Unternehmensbegleitung und die nachhaltige, laufende Neugestaltung des Unternehmens in der Praxis gelebt wird. Dabei geht es weniger um ein rein verändertes Verhalten, sondern vielmehr um eine veränderte Haltung, Klarheit in den Ergebniserwartungen und maximalem Freiraum in der Erfüllung und im Ausfüllen des Ergebnisrahmens.

 

  

Christine Kirchner, Freiburg

Wissenserhalt beim Generationenwechsel in der Selbsthilfe am Beispiel der Frauenselbsthilfe nach Krebs

Aufgezeigt werden die Planung, Einführung, Durchführung und Auswertung eines Projekts mit der Zielsetzung:

Entwicklung struktureller Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung des Erfahrungswissens langjähriger Führungskräfte der FSH auf allen Ebenen, Entwicklung personenbezogener Maßnahmen zur Förderung des Loslöseprozesses vom Amt auf allen Ebenen und Erprobung und dauerhafte Verankerung des Konzeptes in der Organisation der FSH. Vertreterinnen des Kundensystems "Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.", Bonn, werden das Projekt aus der Kundenperspektive reflektieren.

 

  

Dr. Roswita Königswieser, Wien, Österreich

OE-Projekt mit dem Kunden Daimler Financial Services und dem Vorsitzenden des Vorstands, Herrn Klaus Entenmann

In einem Impulsvortrag wird Frau Dr. Königswieser anhand eines konkreten Beispiels den von ihr und ihrem Kollegenkreis entwickelten Ansatz der Komplementärberatung erläutern, in welchem die klassische Fachberatung mit der systemischen Analyse und Intervention kombiniert wird, um zu integrierten Ergebnissen zu gelangen. Vertreter des Kundensystems werden anwesend sein und den Verlauf des Projekts aus ihrer Perspektive beschreiben.

 

  

Maria Laura Bono, Integrated Consulting Group, Graz und Daniela Neubert,
pro mente kärnten GmbH, Österreich

Steuern als Lernprozess

In der Entwicklung von Steuerungssystemen wird technischen Aspekten gerne die Priorität eingeräumt. Dabei wird übersehen, dass Steuerung idealerweise einen kontinuierlichen Lernprozess impliziert. Am Beispiel von pro mente kärnten, einer NPO im Handlungsfeld der Sozialpsychiatrie, wollen wir aufzeigen, wie sich Steuern und Lernen ergänzen. Die Workshop-TeilnehmerInnen sind eingeladen, anhand einer eigens entwickelten Organisationstypologie über die Steuerung der eigenen Organisation nachzudenken.

 

 

Hanspeter Hollender-Matatko: Head of HRD, Alpla-Werke GmbH & Co KG

Integrierte Personal- und Organisationsentwicklung in einem internationalen Familienunternehmen

Anlässe und erste Ideen für das Projekt: Es kommt sowieso ganz anders!
Architektur, Design und Methoden des Prozesses seit 2007: Führungslernen in einem global aufgestellten Unternehmen
Zwischenfazit: Einige Ergebnisse aus der Evaluation des Programmes 2012
‚Nebenwirkungen‘: Das hätte sich 2007 niemand vorstellen können!

Und was sagen die internen Kunden und Auftraggeber über diesen Prozess?
Vom Startworkshop bis zum Abschluss eines 1 jährigen Entwicklungs- und Lernweges: Teilnehmende Führungskräfte im Dialog mit Ihren Vorgesetzten und den internen Projektverantwortlichen.

 

 

Dr. Felix Schiedner, Organisationsentwicklung u. Beratung, ZF Friedrichshafen AG, Nutzfahrzeugtechnik

Lean Management - Chancen und Stolpersteine aus einer systemischen Perspektive

In den 90er Jahren von der westlichen Welt mit großen Staunen entdeckt, sammelten seither viele Unternehmen Erfahrungen mit den Gestaltungsparadigmen und der Changephilosophie, die TOYOTA erfolgreich gemacht haben. Nach vielen Erfolgen - und trotz vieler Mißerfolge - sind Lean-Programme heute in den Produktionsstätten, aber auch in den Büros und in der Projektwelt, nicht mehr wegzudenken. Neuere Entwicklungen wie die „Lean Coaching Kata“ (Mike Rother) ergänzen einen vielerorts durch „Ingenieursdenken“ geprägten Ansatz um die sozialen Aspekte Führung und Lernen.

 

 

 

Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer, Kath. Hochschule Köln, Fachbereich Gesundheitswesen, stellvertretende Vorsitzende der DGSF

Supervision von Pflegefachkräften im Gesundheitswesen

Zunehmend mehr Professionelle arbeiten im Sektor Gesundheit und Alter in den Segmenten klinischer und ambulanter Hilfen der Versorgung. Hohe Krankheitsstände, Burn-out und Empathie-Erschöpfung sind herausragende Marker bei den MitarbeiterInnen in diesen Dienstleistungsbereichen. In diesem Forum wollen wir die Aufmerksamkeit auf die professionell relevanten Phänomene dieser sozialen Dienste im Feld von Gesundheit, Krankheit, Alter und die Wirkmechanismen im stationär-klinischen wie auch im ambulanten Sektor lenken. Supervision und  Coaching sind in dieser Situation sowohl ein Beitrag zur Prävention als auch eine wirksame Hilfe der Vermeidung von Arbeitsausfällen und Stressoren anderer Art.

 

  

 

 16.30 – 17.00   Pause
 17.00 - 17.15   Verleihung des Forschungspreises
 17.15 - 18.15  

DER KONGRESS LACHT

   
Jumi Vogler

   

Expertin für Spitzenleistungen mit Begeisterung und Humor als Erfolgsstrategie in Veränderungsprozessen treibt unser Tagungsthema noch einmal auf die Spitze und rundet damit in guter Stimmung den Kongress ab. Schmunzeln. Lachen, Heiterkeit sind garantiert.